Zerknautschtes weißes Bettlaken im Morgenlicht

Warum du nachts schwitzt, obwohl das Zimmer kühl ist

Die Zimmertemperatur ist nur die halbe Rechnung. Entscheidend ist das Klima direkt an der Haut – und das machen die Materialien.

Zerknautschtes weißes Bettlaken im Morgenlicht

Viele stellen die Heizung runter und schlafen trotzdem verschwitzt. Der Grund: Die Zimmertemperatur ist nur die halbe Rechnung.

Zwei verschiedene Temperaturen

Was ein Thermometer an der Wand misst, ist nicht das, was deine Haut spürt. Unter der Decke, zwischen Kissen und Wange, entsteht ein eigenes kleines Klima. Dort kann es zehn Grad wärmer sein als im Raum — und dort entscheidet sich, ob du durchschläfst.

Der Körper senkt beim Einschlafen seine Kerntemperatur um ein bis zwei Grad und gibt diese Wärme über die Haut ab. Kann sie nicht weg, weil das Material sie staut, meldet der Körper Überhitzung — und wacht auf. Oft, ohne dass man sich am Morgen daran erinnert.

Was die Raumtemperatur trotzdem hergibt

Sie bleibt die Grundlage. Als Richtwert gelten rund 15,5 bis 19,5 Grad. Auswertungen über Millionen von Nächten zeigen, dass die Schlafeffizienz mit jedem Grad wärmer messbar sinkt und oberhalb von etwa 24 Grad deutlich abfällt.

Wer aber bei 18 Grad unter einer luftdichten Decke auf einem Kissen liegt, das Wärme speichert, hat davon wenig.

Das Problem mit klassischem Memory-Schaum

Memory-Schaum passt sich an, weil er auf Wärme reagiert — genau das macht ihn bequem. Dieselbe Eigenschaft ist aber auch sein Nachteil: Er nimmt Körperwärme auf und gibt sie schlecht wieder ab. Wer schon einmal auf einem günstigen Schaumkissen geschlafen hat, kennt das warme, leicht klebrige Gefühl nach ein, zwei Stunden.

Wie wir das im SleepFit gelöst haben

Wir arbeiten mit drei Schichten, und jede hat eine Aufgabe.

Der Aussenbezug liegt direkt an der Haut und leitet Feuchtigkeit weiter. Darunter liegt eine Klimaschicht, die Luft zirkulieren lässt, statt sie einzuschliessen. Der Kern besteht aus gelangereichertem Memory-Schaum — das Gel gleicht Temperaturspitzen aus, statt sie zu speichern.

Kein Zauberwerk, sondern Materialwahl. Deshalb sagen wir auch nicht, dass das SleepFit dich kühlt — es staut die Wärme nur weniger als ein einfacher Schaumblock.

Drei Dinge, die du heute Abend testen kannst

  • Lüfte kurz vor dem Schlafengehen. Fünf Minuten Durchzug bringen mehr als eine Nacht mit gekipptem Fenster.
  • Achte auf die Füsse. Warme Füsse helfen dem Körper, Wärme über die Haut abzugeben — Socken können paradoxerweise beim Abkühlen helfen.
  • Dreh das Kissen um. Wenn die andere Seite spürbar kühler ist, staut dein aktuelles Kissen Wärme.

Der letzte Punkt ist der ehrlichste Test, den es gibt — und er kostet nichts.

Quellen

  • National Sleep Foundation zur optimalen Schlafzimmertemperatur, zusammengefasst bei der Sleep Foundation
  • Auswertung von über 3,75 Millionen Nächten, SLEEP, 2020. Abstract lesen

Bake the best cakes without the cakes.

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