Frau öffnet den Vorhang in einem Hotelzimmer, Koffer stehen daneben

Schlafen unterwegs: Warum fremde Betten so anstrengend sind

Die erste Nacht auswärts ist fast immer die schlechteste – und dafür gibt es einen erforschten Grund. Was hilft und was nicht.

Frau öffnet den Vorhang in einem Hotelzimmer, Koffer stehen daneben

Fast jeder kennt es: Im Hotel, bei Freunden oder im Ferienhaus schläft man die erste Nacht schlecht. Ab der zweiten wird es besser. Das ist kein Zufall und keine Einbildung.

Der Effekt hat einen Namen

Schlafforschende nennen ihn den First-Night-Effect. In einer fremden Umgebung bleibt eine Hälfte des Gehirns in einer Art Bereitschaft — leichter Schlaf, schnellere Reaktion auf Geräusche. Eine Sicherheitsschaltung, die evolutionär Sinn ergab und im Hotelzimmer nur noch stört.

Dagegen lässt sich wenig machen. Was man beeinflussen kann, ist alles andere.

Was unterwegs am meisten stört

Es sind selten die grossen Dinge. Es ist das fremde Kissen, das zu hoch oder zu weich ist. Das Licht, das durch die falschen Vorhänge fällt. Die Klimaanlage, die brummt. Der Nacken, der im Flugzeugsitz nach vorne kippt.

Jede dieser Kleinigkeiten wäre allein harmlos. Zusammen mit dem First-Night-Effect summieren sie sich.

Das Kissen ist das, was du mitnehmen kannst

Du kannst das Hotelzimmer nicht ändern und die Klimaanlage meistens auch nicht. Was du mitbringen kannst, ist die Unterlage für deinen Kopf — und damit ausgerechnet den Punkt, der jede Nacht acht Stunden lang wirkt.

Genau dafür haben wir das TravelFit entwickelt: ergonomisch geformt, aber klein genug für den Rucksack. Im Bundle kommen eine Box und eine Schlafmaske dazu — gegen das zweite grosse Problem unterwegs, nämlich Licht, auf das man keinen Einfluss hat.

Und die Frisur

Ein Punkt, der auf Reisen mehr nervt als zuhause: Man hat morgens weniger Zeit und keine gewohnten Utensilien. Die DreamCap ist dafür gedacht — sie reduziert Reibung in der Nacht, damit Frizz und zerdrückte Strähnen am Morgen weniger Arbeit machen.

Fünf Dinge, die unterwegs wirklich helfen

  • Bleib bei deiner Zeit, solange die Zeitzone es zulässt. Der Rhythmus ist wichtiger als die Anzahl Stunden.
  • Nimm die eigene Kissenhöhe mit — oder gleich das eigene Kissen. Es ist der einzige Teil des Bettes, den du kontrollierst.
  • Rechne mit Licht. Hotelvorhänge schliessen fast nie ganz. Eine Maske wiegt nichts.
  • Dreh die Klimaanlage runter, nicht aus. Stille Luft wird schnell zu warm, und über 24 Grad leidet der Schlaf messbar.
  • Plan die erste Nacht ein. Wenn du weisst, dass sie schlechter wird, legst du den wichtigen Termin auf den zweiten Tag.

Der letzte Punkt klingt banal und ist der wirksamste. Man kann den First-Night-Effect nicht abschalten — aber man kann um ihn herum planen.

Bake the best cakes without the cakes.

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